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Über

Alles mögliche.

An und für sich bin ich nur eine kleine Studentin, die gerne schreibt. Ich möchte ein paar Gedanken aufschreiben, weil es für mich persönlich einfach eine Bereicherung ist. Es kann auch passieren, dass ich hier neue Storyideen festhalte, aber das wohl eher selten.

Meine Themen werden natürlich breit gefächert sein. Von Musikzitaten über andere Zitate oder Dinge, die einfach passiert sind & die ich interessant finde.  

Alter: 25
 

Ich mag diese...
Zitat I: Some people never go crazy. What truly horrible lives they must live. Charles Bukowski, amerikanischer Autor und Poet
Zitat II: Choose your poisons! - Mikey Way, Bassgitarrist der Band My Chemical Romance, Thema Kaffee

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
War ich weniger tollpatschig als jetzt.

Wenn ich mal groß bin...:
Raus, oder wie jetzt? (Bin schon erwachsen.)

In der Woche...:
Denke ich zu viel und schlafe zu wenig.

Ich wünsche mir...:
Mehr Freizeit, weniger Einsamkeit, mehr Kaffee, eine gute Arbeitsstelle

Ich glaube...:
Viel zu viel und irgendwie auch (an) gar nichts.

Ich liebe...:
Meine Stories, meine Musik, Kaffee, mein Zuhause, Erfolg im Studium

Man erkennt mich an...:
Ray Ban Brille, schwarze Snakebites, braune, schulterlange Haare, eventuell meine lila Lederjacke



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Blog

Secret letter to what pounds in your chest.


"I'm honestly wondering, where my self-esteem has gone too. Sometimes I'm really feeling that it's making me crazy,
not feeling any confident about my own decisions, nor while I'm making my own decisions - and you and your doubtful words aren't making it any better. It's not that I feel the need to step on you or your opinions - it's just the fact, that it's kind of stopping me from developing my self-esteem and confidence new, when you're criticizing me and my actions all the time.


Maybe I make false decisions, maybe you get something, I don't get, but this isn't the point here.
I'm done with beeing made fun of, criticized, missed, patronized, not be taken seriously
, and even this is not your fault, neither it's mine, and I came a lot of years ago to the point where I couldn't take it anymore, but had no way to get out of this, and now I'm fucking done with this shit. Simply stated: This will take me down, if you don't stop directly.
Although I'm in awe of your intentions and your intentions seem to be good, this is not what I need.
What I need is your respect, the beautiful, lovely heart, which pounds in your chest, and most of all your support, 'cause there are still enough demons left to wrestle for me. And I am sorry, that this affects you so much, but can't you see - that's why I need your support, not your doubts, opinions, critic, whatever.
If you want me to be a part of you and your life, if you want me to compromise, do what I ask you to do, to make me feel comfortable in my own skin. The demons, and all the rest of it, is what I have to do. But it's way more easier when I feel, that you have faith in me."

2.9.13 01:50


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Because It Is Not A Band. It Is An Idea. Teil 2

Ich habe begonnen FFs zu schreiben, als ich 16 war. Nach den Jahren, die ich die „düsteren“ Jahre nennen würde.

Meine Eltern hatten sich geschieden. Und ich dachte nicht daran, meinen Vater je wiederzusehen. Das muss herzlos herüber kommen, aber nur, wer nicht die Fakten kennt.

Mein Vater litt unter Multiple Sklerose und war schwer krank. Ein echter Pflegefall, um den sich mein Bruder und ich früh kümmerten. Zwar kann ich nicht behaupten, keine Kindheit gehabt zu haben, aber eine Jugendzeit hatte ich nicht gehabt. Mit 8 Jahren war es vorbei.

Das Leben meiner Familie drehte sich nur noch um seine Krankheit. Darum, ihm zu helfen. Persönliche Probleme standen hinten an. Mein Vater begann, zu trinken und sich gehen zu lassen. Ich, mein Bruder und meine Mutter wuchsen zu einem Team zusammen, zumindest, was die Pflegedienste betraf. Wir lernten schnell, was in welcher Situation zu tun war – und uns dabei nicht unnötig Zeit zu lassen. Eigentlich tat ich ALLES davon mit Herz. Für ihn. Ich liebte meinen Vater über alles. Ich liebte ihn trotz dem Hass, den er mir oft entgegenbrachte.

Probleme mit Klassenkollegen waren vorprogrammiert.

Sie hatten keine Chance, mich zu verstehen. Und ich keine Chance, sie zu verstehen. Mein Leben war komplett anders (strukturiert).

Meine Familie hatte aber auch keine Zeit, um sich um mich zu kümmern.

Ich war sehr einsam.

Irgendwann verstand ich, dass mein Vater meine Mutter betrog. Und meine Mutter zog konsequent einen Schlussstrich hinter das Kapitel, das acht Jahre gedauert hatte.

Während den letzten Jahren war ich immer häufiger die Zielscheibe meines Vaters geworden. Er liebte es, mich anzubrüllen und mich fertig zu machen.

Das hatte ich ihm durchgehen lassen. Aber den Betrug an meine Mutter konnte ich ihm nicht mehr vergeben.

Mein Vater war ein sehr kreativer Mensch gewesen. Er hatte eine Zeit lang sein Geld mit Musik verdient. Obwohl er krank war, hatte er Bücher geschrieben, die auch tatsächlich veröffentlicht wurden.

Ich war ihm in dieser Hinsicht sehr ähnlich gewesen.

Aber ich begann damals nicht aus diesem Grund zu schreiben.

Zu dieser Zeit war ich gerade auf der Suche nach einer Lehrstelle. Ich hatte viel Zeit und nach den langen, schweren Jahren auch endlich ein Mal Zeit, sich um mich selbst zu kümmern. Trotzdem ich dutzende an Bands gehört hatte, hatte keine Band es geschafft, mich so sehr zu inspirieren wie My Chemical Romance.

Sie hatten mich durch die harte Zeit gebracht, aber auch als diese vorläufig vorbei waren, verlor ich keinerlei Interesse.

Das Schreiben wurde bald zu einem täglichen Hobby. Die Lehre machte es mir schwierig, Zeit dafür zu finden, aber ich verlor recht schnell Motivation, wenn ich nicht schrieb. Unglücklicherweise stellte sich die Lehre als eine Sackgasse heraus. Nachdem meine Mutter zu ihrem Freund gezogen war, zog ich bei meinem damaligen Freund ein. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich schon, dass der Frisörberuf nichts für mich war und ich quälte mich nur noch durch die Tage. Meine Mutter machte mir jedoch klar, dass sie es nicht dulden würde, wenn ich die Lehre abbrechen würde.

Mir erschien alles sehr perspektivlos.

Das war nicht, was ich wollte. Der Salon war kein Ort, an dem ich mich aufgehoben fühlte. Ich begann ein Alkoholproblem zu entwickeln.

Nach der Arbeit ging es sofort mit einer Freundin in die Bar. Ich trank, um mich aufzumuntern. Ich trank, weil es das einzige war, das für mich noch Sinn ergab.

Die Freundin, L., ging durch eine ähnliche Hölle. Sie war die perfekte Begleiterin. Wir fühlten uns wie ein Klischee.

Das der traurigen, nutzlosen Jugend, die keine Zukunftsperspektive sahen.

Irgendwann war es soweit. Ich brach die Freundschaft zu ihr ab, die mich immer mehr in die Tiefe zog und setzte ebenfalls einen Schlussstrich hinter die Lehre.

Per Telefon stellte ich meine Mutter dann vor vollendete Tatsachen. Statt der Lehre begann ich wieder mit der Schule. Zur gleichen Zeit trennte ich mich von meinem Freund.

Stabilität im Leben ist nichts, was ich kenne.

Dinge sind gegangen, Menschen sind gegangen, die Umstände haben sich so oft und dermaßen schnell gedreht, dass ich häufig nicht mehr wusste, wo mir der Kopf steht.

Das einzige was blieb war die Musik.

Und das Schreiben.

Vor geraumer Zeit erzählte mein Bruder meine Mutter von meinem Hobby. Neugierig, wie sie war, fragte sie mich, ob ich ihr etwas schicken würde.

Ich tat es, doch ich bekam keine Rückmeldung.

Bis ich sie in ihrem neuen Zuhause besuchte.

Ihre Antwort bestand darin, mir wortlos einen Brief zu überreichen. Ein Brief von einem Verlag. Sie hatte mein Manuskript, meine erste frei erfundene Geschichte, an einen Verlag geschickt. In dem Brief verkündeten sie mir, dass sie sehr interessiert daran wären und mir demnächst Bescheid geben, ob sie es veröffentlichen.

Ich weiß noch nicht, ob sie es tun werden. Aber ich warte ab.

Ich warte im Moment in allen Bereichen meines Lebens ab. Was ich erwarten kann, ist Veränderung. Aber in welcher Form, ist unklar.

 

-

 

Nachdem ich Gerards Brief gelesen habe, muss ich erst einmal weinen. Weinen ist eigentlich eine Seltenheit bei mir geworden. Die Depressionen lassen andere Gefühle kaum zu. Sie werden überdeckt. Von nichts, im Grunde genommen. Von der Depression selbst.

Aber jetzt weine ich.

Weil die letzten Jahre hart waren.

Weil ich My Chemical Romance als Stützpfeiler in meinem Leben vermissen werde.

Weil ich nicht weiß, was noch kommt.

Aber auch…

Weil ich das Glück hatte, Zeuge von dieser besonderen Sache habe sein dürfen.

Vier Leute, die meine Welt gerockt haben.

Und nicht nur meine.

Tausende von Fans, weltweit fühlen die Trauer.

Genauso wie die Freude.

Keiner von ihnen konnte ahnen, dass sie es soweit schaffen würden.

 

Denn am Anfang…

Ist alles nur eine Idee.

 

25.3.13 21:11


Because It Is Not A Band, It Is An Idea. - Teil 1

 

Ich bin mir nicht so ganz sicher, warum ich das hier schreibe.

Zu einem großen Teil sicher nur, weil ich so verdammt traurig bin.

Zu einem anderen Teil aber auch, weil das hier nicht nur für die Band ein großer Cut im Leben ist.

Für mich ist es das nämlich auch.

Wenn man mich fragt, kam der Break-Up zur genau richtigen und genau falschen Zeit.

 

Auf leisen Schritten bewege ich mich in die Küche. Ich bin die Ruhe selbst, gehe ganz automatisch im Kopf durch, was ich heute noch zu tun habe, konzentriere mich aber am meisten auf das, was ich als nächstes tun werde.

Ich bin gerade erst vom Supermarkt zurückgekommen. Da ich am Rande der Stadt wohne, muss ich extra einen Bus nehmen, um wieder zu meinem Häuserblock zu kommen. Es ist nervig, und ich werde darum auch bald umziehen. Aber nicht nur aus diesem Grund.

Wie immer ist es viel zu warm in der Wohnung, also öffne ich ein Fenster. Im Hinterkopf gehe ich immer noch alles durch: Kaffee machen, Jacke aufhängen, Schlüssel verstauen.

Das tue ich auch, werfe die Maschine an und stelle eine Tasse darunter.

Draußen ist es furchtbar düster, dabei ist noch Tag. Und es schneit auch immer noch. Bis zum 23. Hatten wir angemessenes Frühlingswetter. Und dann dieser wiederholte Wintereinbruch. Dieses Jahr kehrt der Schnee wirklich oft zurück. Als würde er nicht gehen wollen, als hätte er noch etwas zu tun.

Nachdem ich mir den Kaffee gemacht habe, kehre ich noch einmal zur Eingangstüre zurück. Kaffee, Zigaretten. Ich habe mir wieder welche besorgt, obwohl ich seit meiner Krankenhausentlassung kein Raucher mehr bin. Auch keiner mehr sein darf.

Aber heute denke ich nicht daran. Ich dachte auch nicht daran, als ich sie mir besorgt habe. In Wirklichkeit dachte ich nur an eines:

An den Brief.

Also setze ich mich mit dem Kaffee und den Zigaretten und einem Aschenbecher zurück in mein Bett. Von hier aus sieht meine Wohnung noch chaotischer aus.

In der letzten Zeit war sie eigentlich ordentlich. Ich hab immer schon mit der Ordnung gekämpft, es fiel mir nie leicht. Das liegt mit Sicherheit daran, dass es ein Ausdruck meiner Persönlichkeit ist. Mein Lebensraum ist intensiv mit mir verbunden. Und in meinem Kopf herrscht seit 12 Jahren Chaos. Wie ein Sturm, der sich niemals verzieht.

Für mich ist das ein besonderes Jahr.

Nach dem ersten Krankheitsschub mit 15 Jahren hatte ich gute drei Jahre Ruhe von der Krankheit gehabt. Damals war unklar, um welche Krankheit es sich handelte. Es fehlte Wissen. Die Krankheit ist nicht sehr weit verbreitet.

Als sie sich voriges Jahr im September wieder zeigte, standen meine Mutter und ich erneut vor dem Rätsel. Ich musste das Studium bei Seite schieben. Mit der Krankheit kamen nicht nur Schmerzen, sondern auch starke Depressionen. Teils Anzeichen der Krankheit, teils Überbleibsel meines 12 jahrelangen Überlebenskampfes.

Wir suchten einen Spezialisten auf, dabei fehlte uns genau genommen das Geld dafür. Ein Wahlarzt ist teuer, aber eine andere Möglichkeit blieb uns nicht.

Ich fühlte mich in der Zeit sehr schlecht. Körperlich schlecht. Psychisch schlecht. Das Studium konnte mich nicht länger ablenken, ich hatte auch keine Kraft mehr dafür. Ich hatte sowieso keine Kraft mehr, für überhaupt nichts.

Da ich zu dem Zeitpunkt bereits in meiner eigenen Wohnung lebte und meine Mutter sehr weit weg, war ich auch die meiste Zeit einsam. Einsam mit der Krankheit, einsam mit den schwierigen Entscheidungen, die ich nun zu treffen hatte, einsam durch die gewaltige Last auf meinen Schultern, nichts zu wissen. Kein Wissen, was mit mir los war.

Ich versuchte mich auf die Heilung zu konzentrieren. Besuchte immer wieder den Arzt, selbst dann noch, als ich schon lange nicht mehr glaubte, dass er mich ernst nahm.

Am 19.01. zeigte sich, was für ein Fehler er damit begangen hatte.

Morgens schien alles noch halbwegs erträglich, aber während dem Treffen mit einer Freundin wuchs in mir immer mehr der Verdacht, dass heute etwas Entscheidendes passieren würde.

Ich war für einige gute halbe Stunde verdammt verwirrt und konnte auch keine Antwort dafür finden. Obwohl ich es probierte, konnte ich nicht länger das Gespräch mit ihr aufrecht zu erhalten. Also beschloss ich, nach Hause zu fahren.

Es passierte in der Küche.

Ein verdammt grober Schmerz fuhr mir den Rücken hinauf und setzte sich dort fest. Mir war klar, was dieses Symptom mir sagen wollte. Ein Krankheitsschub.

Wie immer versuchte ich, nicht über zu reagieren. Ich begann sogar noch damit, Gemüse zu putzen.

Aber dann wurde der Schmerz übermächtig.

Plötzlich packte mich das Gefühl von Eile. Ich lief richtiggehend zurück in mein Schlafzimmer und wählte schnell meine Mutter an. In weniger als zwei Minuten hatte ich sie über alles in Kenntnis gesetzt und rief den Notarzt an. Als dieser mir sagte, dass er mir nicht helfen könnte, rief ich noch einmal bei meiner Mutter an.

Und am Schluss die Rettung.

Ich habe keine Ahnung, wann die Tränen begannen, zu rollen, aber als ich mich endlich dazu hatte aufraffen können, Sachen einzupacken, war mein Gesicht triefendnass.

Die Rettung kam und ich erfuhr noch am selben Abend, dass ich beinahe ins Koma gefallen wäre. Ich bekam sofort Infusionen, ein Zimmer und allerlei Medikamente.

Daneben aber, das allerwichtigste. Eine Diagnose.

In den nächsten Tagen schlief ich permanent. Ich schlief, aß und heulte. Ich aß, heulte und schlief. Einige Untersuchungen warteten auf mich. 5 Jahre war ich mit einer Krankheit herum gelaufen, die nicht behandelt worden war. Welche Schäden zurückgeblieben waren, konnte man nur erahnen. Aber mir wurde deutlich gemacht, dass ich neben der Diagnose noch ein paar andere Probleme würde akzeptieren müssen.

Ständiger Schwindel, Übelkeit, Gliederschmerzen und nie enden wollende Depressionen zwangen mich aus dem Krankenhaus zu gehen. Ich musste Leben sehen. Natur, andere Menschen, den Himmel. Auch wenn dieser ständig von fallendem Schnee vernebelt wurde.

Und ich musste hören. Das Geräusch meines Gewichtes, wenn ich einen Schritt tat. Singende Vögel und rauschender Wind.

Und Musik.

Also ging ich. Ich ging trotz all den Schmerzen drei Stunden lang durch den nahegelegenen Park des Krankenhauses.

Ich hatte nicht besonders viel mitgebracht, außer meinem Handy. Und dieses konnte nicht mehr als fünf Lieder speichern.

Johnny Cash, „Hurt“. The Narrative, „The photographer’s daughter“. Nico Vega, „Iron Man“. My Chemical Romance, „The World Is Ugly“. My Chemical Romance, „The Light Behind Your Eyes.“

Letzteres hörte ich stundenlang, ohne Unterbrechung. Ich ging, lief, und versuchte das Krankenhaus und all das andere irgendwie hinter mir zu lassen.

Ich wusste, es hing an mir. Ich würde es nie abschütteln können. Das war mein Leben.

Und das Leben kann man nicht abschütteln.

 

In solchen Situationen wird die Zukunft ungreifbar. Unvorstellbar. Ich wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Ich wusste nicht, wie ich so mein Studium beenden sollte.

Meine Welt hatte sich um 180 Grad gedreht.

Nach einigen Stunden des Spazierens fand ich mich bei diesem Gedanken auf einmal auf dem kleinen Hügel hinter dem Krankenhaus vor. Der Nachmittag war der Nacht gewichen.

Dem immerwährenden Schmerzen in meinen Beinen bewusst und der Kälte, die mich ungehemmt überfiel, verstand ich das alles ganz plötzlich.

Nur die Musik in meinen Ohren war dieselbe geblieben.

 

Ich weiß, dass es nicht nur mir so ergeht und erging. Viele suchen und finden Trost, Anerkennung, Respekt und Mitgefühl in Musik. Genauso wie Faszination und Freude.

Früher hielt ich mich darum auch nie für etwas Besonderes. Und ich tue es heute auch nicht.

Ich bin schließlich nur eine einzige Person, unter so vielen anderen.

Was ich damals nur nie verstanden habe, ist, dass alles mit einer Person beginnt. Und dann kommt eine hinzu, und dann noch eine, und dann noch eine. So entsteht eine Stadt, eine Community, eine Band, eine Fanbase.

Und wir alle haben Einfluss aufeinander.

 

 

Mich beeinflusste die Band, durch zu halten.

Und das tat ich.

Man kann es Glück im Unglück nennen, dass keine weiteren Schäden an mir gefunden wurden, oder auch nicht. Fakt ist, dass ich immer noch mit der Krankheit zu kämpfen habe. Es wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.

Ich werde umziehen müssen, um näher am Krankenhaus zu sein. Ich werde stets mehr auf meinen Körper achten müssen, die Krankheit wird mich bei Zeiten immer einmal wieder zurück werfen.

Es ist nicht das Leben, das ich mir vorgestellt habe. Aber ich habe Hoffnung.

Bis heute.

Diese Hoffnung habe ich zu einem großen Teil MCR zu verdanken.

 Für mich ist dieses Jahr ein Neuanfang. Doch bevor man neu anfangen kann, muss man altes beenden. Also kann ich Gerards Brief nicht lesen, ohne meine letzten 12 Jahre zu reflektieren.

 

25.3.13 19:33


About you.

 

you're my way

the way I walk

When I have to walk into decay

 

it seems to me

that destination is my way

 

you're leaving me with so much to say

but I can't tell

cause you know

this words would hurt like hell

 

you are my fascination

my beauty

and my stumble

but the hollow in this beauty

won't ever leave my way

 

you are my way

but be that as it may

 

you aren't here, you aren't there

so unfair, you became my air

but still you aren't

and you will never be

more than hope shining upon me

 

 

 

 

11.12.12 09:40


Waking up dead, inside of my head
13.11.12 01:46


Oceans and mountains may lie between you and those for whom you care. Matters will not always proceed as you desire. Duty and sympathy will entangle you until you will find yourself unable to retreat or advance. Always follow the path of honesty.

30.10.12 04:01


Pense à toi - Ich denk an dich

PENSE À TOI

And if I had the time

Then - you know it's true

all I would do

is thinking about you

And if you knew the place

Then - you can't deny

You would stay there

watching time with me passing by

28.7.12 15:08


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